Inhalt

"High Sein"

"Ausgesoffen: Mein Weg aus der Sucht"

"Lass mich die Nacht überleben"

"Freitags Gift"

"Danach war alles anders"

"Mit 17 hat man noch Träume"

"Jugend Sucht Sinn"


"High Sein"

 Drogen nehmen kann großartig sein: überwältigend, aufregend, lustig, belebend, euphorisierend, inspirierend, sinnlich, identitätsstiftend. Und Drogen nehmen kann auch verheerend sein: niederschmetternd, stumpf und elendes kann uns einsam machen oder apathisch, ängstlich oder aggressiv, depressiv oder verzweifelt. Drogen können süchtig machen, unser Leben ruinieren, uns ins Krankenhaus, in die Psychiatrie oder schlimmstenfalls ins Grab bringen. Aber je mehr wir über Drogen wissen, desto besser können wir mit ihnen umgehen. High sein ist ein Aufklärungsbuch für Jugendliche, das niemanden bevormunden will. Und ein Handbuch für jeden, der sich ein differenziertes Bild von Drogen aller Art, von Rausch und Sucht, von Wirkungen, Nebenwirkungen und Risiken machen will. Geschrieben von Experten, die sich ideal ergänzen: einem Ex-Junkie, einem Wissenschaftler, der sich seit vielen Jahren mit Suchtprävention beschäftigt, und zwei Jugendlichen, die wissen, was in ihrer Altersgruppe wirklich läuft. Zahlreiche Fotos, Infografiken und ein modernes magazinartiges Layout machen das Buch neben seinem praktischen Nutzen zu einem Objekt, das man gern in den Händen hält, durchblättert, liest und verschenkt.  

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"Ausgesoffen: Mein Weg aus der Sucht"

 Im Dauerrausch von Alkohol und Kokain bewegt sich Bernd Thränhardt in der Welt der Reichen und Schönen. Ein Leben auf der Überholspur – bis er ganz unten landet. Als erfolgreicher Filmemacher hat er einen 17-Stunden-Tag und steht ständig unter Strom. Der Alkohol wird zum Seelentröster, entspannt und euphorisiert zugleich. Für eine TV-Dokumentation begleitet er Boris Becker ein Jahr lang um den Globus. Sein Leben kippt in die Sucht. Der Bruder des bekannten Hochspringers wird zum Grenzgänger: ausschweifende Partys, Premierenfeiern, durchsoffene Nächte, Bordellbesuche, Linienziehen auf der Herrentoilette. Mit 2,5 Promille checkt er schließlich in einer Privatklinik zur stationären Entgiftung ein. Weitere Rückfälle folgen, bis er endlich einsieht: „Ich muss mein Leben komplett ändern.“ Ein Buch über Größenwahn und Versagensängste, über Abstürze, Lügen und kaputte Beziehungen. 

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"LASS MICH DIE NACHT ÜBERLEBEN"

Er ist Journalist, schreibt seit den Neunzigern für die renommiertesten deutschen Zeitungen und Magazine. Und er ist ein Junkie. Im Alter von 14 Jahren hat er sich in den Drogenrausch verliebt, damals in der nordrhein-westfälischen Kleinstadt. Haschisch, LSD, Kokain und Heroin. Mit 19 bringt ihn seine Heroinsucht zum ersten Mal ins Gefängnis, mit 33 versucht der Journalist im Drogenrausch seine Freundin zu erwürgen. Der Autor erzählt von seinem Doppelleben als Journalist und Junkie: von Verzückung und Verzweiflung, Haft und Hepatitis, Partys und Porno-Dreh, Karriere und Koma, Abstinenz und Absturz. Wie viele andere Drogensüchtige, die im Beruf Erfolg haben und weiter funktionieren, hat er ein Doppelleben geführt. Ein Leben mit der Sucht - zerfressen von Versagensangst, Scham, Selbshass und der ständigen Gier nach Drogen. Die Geschichte einer doppelten Karriere.

„Ich sah fast alle 90 Sekunden auf die Uhr. Die Rückreise nach dem Interview war eine Tortur. Eineinhalb Stunden bis zum nächsten Schuss. Drogensucht macht die Zeit zum Feind. Doch wenn es etwas gab, das ich noch mehr fürchtete als die Entzugsqualen, dann war es, meinen Job zu verlieren. Mein bürgerliches Leben als erfolgreicher und angesehener Journalist.“

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"Freitags Gift"

 Als Jörg Böckem von seiner Hepatitis-C-Erkrankung erfuhr, war er 31 Jahre alt und heroinabhängig. Zehn Jahre später, frei von der Drogensucht, überschattet die Leberkrankheit seinen Alltag so sehr, dass er eine Therapie beginnt. Jeden Freitag setzt sich der Ex-Junkie nun wieder eine Spritze: den für seine Nebenwirkungen berüchtigten Wirkstoff Interferon, der die potenziell tödlichen Viren aus seinem Blut eliminieren soll. In dem Tagebuch seiner Therapie schildert Jörg Böckem Fortschritte und Rückschläge, Hochs und Tiefs der Behandlung - ein Jahr lang, Monat für Monat, Woche für Woche, getragen von dem festen Willen, die letzte lebensbedrohliche Auswirkung seiner Drogensucht endlich zu besiegen.

„Allein in Deutschland sind Schätzungen zufolge rund 500 000 Menschen mit Hepatitis C infiziert. Die Dunkelziffer ist hoch, und die Unkenntnis über das Virus, das erst 1988 identifiziert wurde, groß. Freitags Gift ist nicht nur das wöchentliche Protokoll einer langwierigen Behandlung, es zeichnet auch ein differenziertes Bild dieser Viruserkrankung: ihren Verlauf, die Ansteckungswege und Therapiemöglichkeiten. Nicht zuletzt zeigt es, wie drastisch Krankheit das Leben verändert – und warum es sich lohnen kann, trotz größter Belastungen, dagegen anzukämpfen. “

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 "DANACH WAR ALLeS ANDERS"

Nachdem Jörg Böckems Buch „Lass mich die Nacht überleben“ erschienen war, sprachen ihn  Menschen jedes Alters und aus allen sozialen Schichten an und schilderten ihre Abhängigkeit oder die ihrer Angehörigen, berichteten von Alkoholismus, Essstörung und Drogensucht. Jörg Böckem hat sieben dieser Frauen und Männer zu Hause besucht, hat mit ihnen über ihre Lebenswege, Erfahrungen, Ängste und Hoffnungen gesprochen und ihre Geschichten aufgeschrieben. Die Sucht beherrscht das Leben unzähliger Menschen. Den Betroffenen ist es oft nur schwer möglich, sich mit der Krankheit offen auseinanderzusetzen. Böckem erzählt einige dieser Suchtgeschichten, schildert unterschiedliche Wege in die Sucht – und manchmal auch wieder hinaus.

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"Mit 17 hat man noch Träume"

Mit 17 hat man noch TräumeWovon träumt man, wenn man 17 ist? Vom Weltruhm oder davon, die Welt zu verändern? Die Jazzsängerin Natalie Cole wollte Chirurgin werden, der Architekt Renzo Piano Trompete spielen, und Mario Adorf war in erster Linie unsterblich verliebt. Der Komiker Helge Schneider dagegen hatte immer vor, auf der Bühne zu stehen und Quatsch zu machen, und der Schauspieler Anthony Hopkins träumte schon damals davon, "das zu werden, was ich heute bin".

Prominente aus Film, Pop, Theater, Literatur, Kunst, Mode oder Architektur erinnern sich im Gespräch mit KulturSPIEGEL-Redakteuren an ihre Hoffnungen, Enttäuschungen und Glücksmomente und geben dabei einen ebenso aufschlussreichen wie unterhaltsamen Einblick in ihr Leben.

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"Jugend Sucht Sinn"

Jugend Sucht SinnDie JUGEND ist ein Thema - für alle Altersstufen und sozialen Schichten und vor allem in einer Gesellschaft, der man etwas wie einen »Jugendwahn« nachsagen kann. Auch die Frage nach dem SINN stellt sich nicht nur in der Jugend - da aber vielleicht ganz besonders heftig. Ist dieser »Sinn« überhaupt zu finden? Oder hatte Sigmund Freud Recht, als er feststellte: »Wer nach dem Sinn des Lebens fragt, ist krank.« Und das Problem der SUCHT, sei es der nach Substanzen, sei es der nach Beziehungen, ist - so scheint es - ebenfalls ein besonderes für diese Gesellschaft und diese Zeit.

16 Autorinnen und Autoren haben sich in der Anthologie »Jugend Sucht Sinn« auf vielfältige Weise mit dem Thema befasst - und sind zu spannenden, klugen, berührenden Erkenntnissen gekommen. Mit Beiträgen von: Jörg Böckem, Norbert Bolz, Günter Brus, Bettina Galvagni, Helmut Graupner, Bernhard Heinzlmaier, Alexa Hennig von Lange, Daniel Kehlmann, Konrad Paul Liessmann, Oskar Negt, Barbara Neuwirth, Kurt Palm, Eva Rossmann, Armin Thurnher, Heinz Rudolf Unger und Monika Wogrolly.

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